Inklusion –besondersnormal?

Seit einiger Zeit haben wir uns an unserer Schule auf den Weg der Inklusion gemacht. Damit wollen wir unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen, dazuzugehören, dabei zu sein, teilzuhaben, mitzumachen. Das sind ganz natürliche Wünsche von Kindern, die wir alle gut nachvollziehen können. Das sind Gedanken von Erwachsenen, die selbstverständlich erscheinen. Nehmt einander an, wie Christus uns angenommen hat – ohne einen Menschen abzustempeln oder auszugrenzen, so wie er oder sie ist, bedingungslos. Das heißt für uns Inklusion.

Du gehörst dazu. Dieses Ideal leitet unsere Bemühungen, auch wenn wir es noch nicht immer ganz erreichen. Am Beginn stehen immer wieder Fragen: Wie können wir das als Schule und Hort verwirklichen? Wo ermöglichen wir Mitbestimmung und Teilhabe? Wo existieren Schranken, die Menschen ausschließen? Lassen sich diese Hürden vermindern oder haben sie sogar ihre Berechtigung?

Mit diesem Anliegen wollen wir verhindern, dass Schüler aus ihrem gewohnten Umfeld an eine Förderschule wechseln müssen. Zum anderen möchten wir für Geschwister mit Beeinträchtigung offen sein, genauso für Familien, die sich für unser Konzept entscheiden, ihr Kind aber an einer Förderschule einschulen müssten.

Projekt  Inklusionsassistent

Unsere Evangelische Grundschule im Rochlitzer Land nimmt vom 01.06.2016 – 31.07.2021 an dem vom ESF gefördertem Programm “Schulinklusion” teil. Damit können wir unserem Anliegen einer inklusiven Schule besser gerecht werden. Finanziert über das Förderprogramm stehen uns für fünf Schuljahre je zwei InklusionsassistentInnen (50 %  Stellenanteil) zur Verfügung. Ihre Aufgabe besteht darin, die Lehrkräfte bei der individuellen Förderung unserer SchülerInnen zu unterstützen.

Weitere Informationen unter: https://www.sab.sachsen.de/vereine/förderprogramme/inklusionsassistent.jsp